Zum Phänomen #Fakenews und warum man Sie nicht unterschätzen sollte

Das Thema Fakenews ist zurzeit stark in den Medien vertreten. Ich habe dabei im persönlichen als auch Online-Umfeld verschiedene Meinungen zum Thema gehört. Die einen sagen, dass es schwierig sei, eine Grenze zwischen tendenziösen Nachrichten, Clickbait-Arschlöchern, Satirewebsites, Hoax und Fakenews zu ziehen. Die anderen sagen, dass Fakenews sehr wohl ein ernst zu nehmendes Problem darstellen und unterstützen die Eindämmung dergleichen. Eine Untersuchung der Uni Standford hat ergeben, das 82% der jungen Jugendlichen echte Nachrichten nicht von gesponsertem Content unterscheiden konnten. Dies sind alarmierende Zahlen und es lohnt sich, hier tiefer ins Detail zu gehen.

Ich möchte meine ganz persönliche Sicht der Dinge hier äußern, vielleicht hilft sie ja dem einen oder anderen, das Thema besser zu bewerten.

Einer meiner Facebook-Freunde ist, was seine Nachrichtenrezeption angeht, alternativ (kann man das wertneutral so nennen?)

Er hat unter anderem schon öfter Beiträge der Seite »Der Wächter« geteilt. Dort teilt man mit einer großen Kelle dampfend gegen all jene Systemmedien aus, verbreitet gerne auch klassische Verschwörungstheorien (»Finanz-Judentum«, Zentralbanken im Besitz der Familie Rothschild etc) und verbreitet ansonsten auch ziemlich jeden Quatsch (beispielsweise »Snowden sagt, Bin Laden lebe«, was auf eine Satirewebsite zurückging). Ein Blick auf die Startseite zeigt schon in etwa, womit man es zu tun bekommt.

Ich habe Facebook-Shares dieser Quelle mittlerweile blockiert, weil dort wirklich selbst der hanebüchenste Schwachsinn geteilt wird. Das erkennt man in der Regel relativ leicht, wenn man sich nach dem vollständigen Lesen des Artikels noch 10 Minuten Zeit nimmt, die dort aufgestellten Thesen zu kontrollieren. (Weiter unten gehe ich darauf ein, wie man Fakenews als solche erkennen kann).

Seit nun das Thema Fakenews größere Beachtung bekommt, werden diese Seiten selbst auch nicht müde, die »Mainstream-Medien großer Konzerne« der Lüge zu bezichtigen. Dies geschieht nicht nur beim Wächter, sondern auch auf ideologisch ähnlich gehaltenen Websites. Unter anderem diese Tatsache hat mich dazu veranlasst, mich genauer mit dem Phänomen zu befassen. Natürlich kann man das ganze Thema auch als Schwachsinn abtun, doch so einfach ist es nicht. Ich muss etwas ausholen:

Unwahre Mitteilungen gibt es wohl schon seit Menschengedenken. Dabei kann man grob zwischen sogenannten Hoax, überspitzten und tendenziösen Quellen, Verschwörungstheorien und Satire unterscheiden. Die inhaltliche Qualität von Hoax und Fakenews liegt oft nicht weiter auseinander. Während Hoax ein altes Phänomen sind, traten Fakenews erst in den vergangenen Jahren auf die Bildfläche. Hoax haben, im Gegensatz zu Fakenews, aber teilweise einen intrinsisch guten Kern. Man will Mitmenschen vor Bösem schützen, (Die Einbrecher sind unterwegs! Schnell bei Facebook teilen! Dummerweise geschah die Sache aber nicht im Nachbardorf, sondern in einem anderen Dorf gleichen Namens Hunderte Kilometer entfernt.) oder vermeintliche gute Infos weiter geben (Der Kältebus für Obdachlose mit leider falschen Telefonnummern ist hier ein Beispiel) oder aber schlicht blenden, hetzen und desinformieren (Q33NY). Bei Fakenews ist der Übergang fließend, denn diese haben meist eine klar tendenziöse Haltung (die Wahrheit!), nebenbei aber auch einen klaren Nutznießer.

Bleiben wir beim Wächter und schauen uns dort einmal um. Im Impressum der Seite ist Anonymous Ltd., Borsigstrasse 9, 10115 Berlin genannt. Geht man auf die Suche nach dieser Adresse, stößt man schnell auf Ungereimtheiten. Die (von mir nicht sonderlich geschätzte) WELT hat sich dort mal umgeschaut und dort den Briefkasten-Vermittler ClevverMail ausgemacht. Das scheint ein windiges Business zu sein, denn im Oktober 2009 gab es die Briefkastenfirmen dort noch nicht. Man zahlt also einer Firma Geld dafür, ein physische Adresse irgendwo zu haben, wo man gar nicht ist. Diese Firma scannt dann Briefe ein und leitet sie digital weiter. Praktisch. Nun ist die Abwesenheit eines Impressums noch nicht unbedingt ein Grund zur Sorge (man schaue sich nur diese Website an…), aber es kann einen schon stutzig machen. Spätestens, wenn man sich nach Lektüre einiger Storys dann auf der Jobs-Seite noch liest, dass man freie Mitarbeiter suche und man 3 Cent pro geschriebenem / übersetztem Wort verdienen kann, könnte man hellhörig werden. Es gibt keine Namen, keine Adresse, keine Firmierung, nur eine E-Mail-Adresse. Man kann natürlich auch argumentieren, dass reptiloide Mossad-Agenten den Redakteuren auf den Fersen sind, aber die tatsächlichen Gründe dürften weitaus schnöder sein. Beispiel gefällig? Schauen wir uns mal diesen Text an, den ich via Facebook gesehen habe. Hitler geht doch immer, oder? Also:

FBI-Dokument veröffentlicht: So sind Hitler und Eva Braun nach Argentinien geflohen

Das sind Tatsachen! NEIN! DOCH! OOOH! Schockierend! Warum wusste das denn vorher niemand! Skandal! Der Wächter enthüllt:

70 Jahre lang hat man der Welt erzählt, dass Adolf Hitler am 30. April 1945 in seinem unterirdischen Bunker Selbstmord begangen hat. Sein Körper wurde von den Sowjets entdeckt und identifiziert, bevor er zurück nach Russland mitgenommen wurde. Ist es möglich, dass die Sowjets die ganze Zeit über gelogen haben und, dass die Geschichte neu geschrieben wurde? Nach der Veröffentlichung dieser FBI-Dokumente scheint es nun auf jeden Fall so zu sein, dass der berüchtigtste Führer der Geschichte aus Deutschland entkommen ist und einen friedlichen Lebensabend in den Ausläufern der Anden in Südamerika verbracht hat.

Bevor jetzt alle Lügenpresse schreien, sollte man sich alles etwas genauer ansehen: Liest man den Wächter-Text zu Ende, kann man felsenfest davon überzeugt sein, dass Hitler lebt und in Südamerika lebt. Diese Theorie ist ja quasi schon so alt wie der 2. Weltkrieg. Aber wenn das FBI das alles noch unterstützt: Was kann da schon schief gehen? Einiges. Erstens ist der Text beim Wächter überhaupt nicht selbst geschrieben, sondern bloß eine 1:1-Übersetzung von AnonHQ.com (wie circa 70% aller beim Wächter veröffentlichten Texte), immerhin wird am Ende die Quelle samt Link genannt. Der gleiche Text findet sich also dort auf Englisch wieder, lustigerweise ist der letzte Satz […] Did Hitler escape to Argentina? The answer is yes. aber nicht beim Wächter angekommen.
Schauen wir uns mal das verlinkte FBI-Dokument genauer an. Der Text lässt sich nicht besonders gut lesen, deshalb sollte man aber nicht den Fehler machen, sich auf die Zusammenfassung des Wächters bzw. AnonHQ zu verlassen. Der erste Brief in der FBI-Sammlung geht auf einen Mann ein, der einen Zeitungs-Reporter des LA Examiner getroffen hat und über zwei Ecken gehört haben will, dass jemand sich sehr sicher sei, Hitler sei mit zwei U-Booten nach Argentinien geflohen. Dummerweise konnte die Quelle aber nie aufgetan werden, so sehr sich der Reporter auch bemüht hat. Diese Misserfolge und leeren Versprechungen ziehen sich durch alle anderen Briefe durch. Die Existenz dieser Dokumente beweist keineswegs, dass Hitler es sich in Südamerika gemütlich gemacht habe, sondern nur, dass das FBI jeder noch so schwachsinnigen Spur nachgegangen ist oder zumindest Informationen zu solchen gesammelt hat. Beim Wächter liest sich das natürlich ganz anders, nichts weniger als die Neuschreibung der Geschichte wird ausgerufen.

Und auch das vor kurzem aufgetauchte Foto beweist — gar nichts. Das ist nämlich so körnig und detaillos, dass man keine Person erkennen kann, das Gesicht lässt jegliche Zeichnung vermissen. Geht man dem Foto etwas genauer nach (die Google-Rückwärts-Bildersuche hilft), erfährt man, dass es sich bei dem Foto um eine Seite aus dem Buch Hitler in Brazil – His Life and His Death handelt, bei dem Simoni Renee Guerreiro Dias, eine brasilianische Autorin behauptet, Hitler lebe seit langem in Ihrem Land und sie wolle das auch mittels eines DNA-Tests beweisen. Ähnliche Unsinns-Geschichten findet man beispielsweise auch über den Priester Krespi, der angeblich auch Hitler gewesen sein soll. Und genauso verhält es sich auch mit den übrigen wiedergegebenen, angeblich unwiderlegbaren Fakten: Überspitzungen, Verkürzungen, Verdrehungen, nur um eine Story zu bekommen.

Das ist im Falle der Hitler-Story natürlich aus heutiger Sicht nicht mehr besonders relevant — Selbst wenn dieser überlebt hätte, er wäre heutzutage längst tot. Die Räuberpistolen schmerzen in diesem Falle eher niemanden.

Das kann aber auch ganz anders aussehen, wie man derzeit auf Facebook immer wieder sieht: Facebook-Hetze
Solche als Bild mit Text aufbereiteten und einfach teilbaren Zitate werden hundertfach verbreitet und kommentiert, man kann die Wut der besorgten Bürger förmlich riechen. Nichts weniger als der Untergang des christlichen Abendlandes steht bevor! Weihnachtsbäume! Diese verdammten linksgrünversifften Schweine! Wie können die nur?

Die Sache hat bloß einen kleinen, aber entscheidenden Haken: Norbert Czerwinski hat das nie gesagt. Das komplette Zitat ist erfunden und ihm in von Halle-Leaks den Mund (beziehungsweise neben sein Konterfei) geschrieben worden, der Text ist mit den Schlagwörtern Asylterror und Politmaden versehen. Noch Fragen? Tatsächlich stand zur Diskussion, ob es nicht sinnvoller sei, einen Baum zu pflanzen und diesen dauerhaft stehen und wachsen zu sehen statt jedes Jahr einen neuen großen Baum zu schneiden. Das hängt wieder oberflächlich miteinander zusammen und das kann man finden, wie man will: Mit Flüchtlingen hat dies aber überhaupt nichts zu tun.
Man sollte allerdings wissen, dass Halle-Leaks von Sven Liebich, einem Rechtsradikalen und ehemaligen »Blood&Honour«-Mitglied betrieben wird.

Die Manipulation ist hier deutlich perfider, denn es werden gezielt Zitate genutzt und verfälscht, um Ressentiments gegen Flüchtlinge zu schüren. Übrigens ist auch schon im Halle-Leaks-Text gar nichts mehr vom Zitat im Bild zu lesen, aber das scheint den Facebook-Hetzern egal zu sein.

Ob Hitler oder Weihnachtsbaum: Die Maschen sind ähnlich und allzu oft soll ein Empörungungsreflex der Rezipienten angesprochen werden. Fälle wie der Weihnachtsbaum sind beileibe kein Einzelfall. In Facebooks geschlossenen Gruppen wie etwa »Die Runde« sind solche Fake-Zitate an der Tagesordnung. Dabei scheint es völlig egal zu sein, wie krude die Aussagen sind. Nutznießer sind hier in der Regel diejenigen, die Angst schüren und verbreiten wollen.

Es wird gezielt Stimmung gemacht und Meinungen werden auf Basis von Falschinformationen manipuliert. Dies scheint erschreckend gut zu funktionieren, wenn man den erschütternden Kommentaren glauben kann.

Es gibt aber noch andere Profiteure: Die Fakenews-Websites und die Betreiber dahinter. Die verdienen mit jedem Seitenaufruf, mit jeder Empörung, mit jeder Zuspitzung und Lüge mit, weil nahezu alle diese alternativen Websites sich über Werbung, Affiliate-Links oder Shops monetarisieren. Dies alleine ist natürlich nicht verwerflich. Millionen anderer Seiten tun dies auch. Es ist aber sehr wohl verwerflich, wenn man alles und jeden ohne Rücksicht vor den eigenen Dreckskarren spannt, nur um damit Klicks und Geld zu generieren.

Wie immer sind die Übergänge bei den Fakenews fließend, in alle Richtungen: Mal mehr, mal weniger Werbung. Mal mehr und mal weniger offensive Meinungen. Alternativ gibt es auch Fakenws, die aussehen wie die Startseiten echter großer Portale. Dort werden aber seltsamerweise dann immer nur obskure Sachen vermeldet: Wahnwitziges Vermehren von Geld oder Vermindern von Gewicht. Auf den ersten Blick sieht alles gut aus, bis dann das Feld zur Eingabe der Kreditkartennummer kommt. Doch nicht immer sind die News so harmlos, denn oft geht es dabei auch immer wieder um die nur allzu bekannte Themen: Schrödingers Flüchtlinge nehmen Deutschen das Abendland, die Arbeit und gleichzeitig Sozialleistungen weg, Israel ist böse, Russland gut, Trump hat’s allen gezeigt, Meinung statt Fakten. Das liest sich leider sehr oft wie ein Best-Of-Kochbuch der »alternativen Medien«: Statt kräftig mit Salz und Pfeffer würzen lieber noch eine Priese Israel-Kritik darüber streuen! Stimmt alles! Stand alles in den Protokollen! Bis zum handfesten Antisemitismus ist es da übrigens nicht mehr besonders weit. Ach Quatsch? Dann einfach mal Facebook-Kommentare durchlesen.

Auch der Wächter schaltet fleißig Werbung und bewirbt Produkte mit Affiliate-Links, von Hass alleine kann man ja auch nicht leben. Zugeben würden die ehrenvollen Ritter der wahrsten Nachrichten das natürlich wohl nicht.

Gegenüber Vice News Tonight (ab 14:43, leider gibt es weder ein Transkript noch die Sendung sonst wo online. Man kann sich das nur anschauen, wenn man ein HBO-Abo hat oder jemanden kennt.) hat Paul Horner, Autor von Fakenews und Inhaber von Domains wie foxnews.com.de, usatoday.com.co und nbc.com.co offen zugegeben, dass seine Geschichten schlichtweg Schwachsinn sind mit dem Ziel, Klicks (und somit Werbegelder) generieren. Er finde nichts schlimmes daran, er könne prima davon leben und sei außerdem auch noch davon überzeugt, dass Trump ganz nebenbei wegen ihm im Weißen Haus sitze.

Was bleibt nun von Fakenws? Wenig Substanz, wenn man die Maschen einmal genauer unter die Lupe nimmt. Leider geschieht das viel zu wenig. Sicherlich kann man auch etablierte Medien kritisieren und auch dort gibt es zuhauf widerliche Gestalten, die des Geldes willen mindestens überzogene, wenn nicht gelogene Geschichten an den Mann und die Frau bringen.
Auch etablierte und große Medien und TV-Anstalten machen Fehler und liegen nicht immer richtig. Sie zu kritisieren ist wichtig und richtig.
Aber all dies ist meilenweit entfernt von der Hetze, den Lügen und den vorsätzlich falsch fabrizierten »News«, die Portale wie Der Wächter oder Halle Leaks verbreiten. Es wäre schon viel geholfen, wenn Google als Betreiber eines der größten Werbenetzwerke Fakenews von der Monetarisierung ausschließen würde, entsprechende Schritte wurden auch schon getroffen.

Paul Horner, der Fakenews-Autor bringt es auf den Punkt:

Honestly, people are definitely dumber. They just keep passing stuff around. Nobody fact-checks anything anymore — I mean, that’s how Trump got elected. He just said whatever he wanted, and people believed everything

Meinungen und Gefühle werden stärker als Fakten. Fakenews können noch so oft widerlegt werden, irgend etwas bleibt immer hängen. Das kann nicht gut gehen und schadet auf Dauer allen — nächstes Jahr ist übrigens Bundestagswahl.

Wie kann man Fakenews und Hoax erkennen?

  • Wer hat die Meldung zuerst wann, wo über welchen Kanal gebracht?
  • Gibt es mehrere unabhängige Quellen, die Berichte über das Geschehen abgeben können oder zirkelt sich der Kreisel der Berichte am Ende auf eine einzige Quelle ein?
  • Sind die verschiedenen Artikel bloß 1:1-Kopien, Übersetzungen, Paraphrasen, Zusammenfassungen oder ähnliches eines bestehenden Artikels oder handelt es sich um eigenen Content?
  • Nennt die Meldung ihre Quellen mit Namen und / oder Links?
  • Ist die im Text verwendete Sprache neutral gehalten oder werden überspitzende Formulierungen verwendet?
  • Sind die im Text genannten Fakten (Personen, Uhrzeiten, Orte, Aussagen, Geschehnisse) schlüssig und stimmig? Es gibt bspw oft Orte mit gleichem Namen an unterschiedlichen Landkreisen oder Ländern oder Zeiten und Orte könnten nicht zusammen passen.
  • Lässt sich die Quelle / der Autor in irgendeiner Art verifizieren? Gibt es, falls es sich um eine Website handelt, ein Impressum? Wer / was verbirgt sich hinter Namen und Adresse? Führt eine Google-Suche (Text, Bilder, Maps, Streetview) zu dieser sonderbares zutage?
  • Gibt es ergänzende Bilder oder Videos?
  • Wenn ja, wie lässt sich deren Authentizität bewerten oder belegen? Was bringt ein Upload bei Google Bilder (Datei auf die Eingabemaske ziehen) zu Tage?
  • Wie verhält es sich mit dem »Track Record« der Quelle, d.h. ist sie bekannt dafür, früher schon mit Nachrichten und Neuigkeiten positiv oder negativ aufgefallen zu sein?

All dies sind natürlich keine hundertprozentigen Tipps, sie helfen aber ein großes Stück weiter.

7 Gedanken zu „Zum Phänomen #Fakenews und warum man Sie nicht unterschätzen sollte

  1. Danke für diesen tollen Artikel :)
    Ich habe es leider mit Menschen zu tun, die so einen Blödsinn wie DerWächter und Compact für Journalismus halten und die klassischen Medien für Marionetten halten.
    Ich bin über jeden Artikel wie Ihren hier hoch erfreut.

  2. Vielen lieben Dank für diese Arbeit! Schön geschrieben und den richtigen Ansatz punktiert. Fakenews zu ignorieren ist fatal. Sie ohne Auseinandersetzung zu entfernen gefährlich. Toller Blog!

  3. Sehr guter Artikel! Ich merke seit Ende 2014 (auch auf den Pinnwänden in meinem Bekanntenkreis) einen rasanten Anstieg an Posts mit äußerst dubiosen Quellen. Wenn man ein wenig weiter recherchiert, kommt man tatsächlich immer wieder auf die gleichen Inhalte: Antisemitismus, Russland-Sympathie-Bekundungen und Verschwörungs-Theorien. Das ganze wird camoufliert als Systemkritik für Freidenker, dabei wird jeder Follower durch Fehlinformationen manipuliert. Wie war das noch einmal mit der Aufklärung nach Kant? „Habe Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“ Fehlt es in diesen Fällen einfach an Mut, Verstand oder doch ein wenig an Beidem?

  4. …leider ist bei diesem Impressum hier auch nicht viel zu Holen…macht den eigenen Artikel nicht glaubwürdiger…schwach…

  5. Sehr guter Artikel, Danke!
    Es ist nur zu schade, dass die Masse derer, die gern Fakenews verbreiten/ teilen, nicht hier landen wird. Und selbst wenn, werden sie den Artikel nicht vollständig lesen und/oder verstehen.
    Ich bin nur noch frustriert, wenn ich solche Leute sogar in meinem Bekannten- oder Verwandtenkreis ausmachen muss. Und mittlerweile bin ich müde geworden immer wieder aufzuklären. Manchmal befürchte ich, dass dieser Personenkreis zur Mehrheit wird. Die Hoffnung aber bleibt, dass sie bislang nur lauter sind.

Kommentare sind geschlossen.